Was ist das Problem?
Viele Frauen sind frustriert, weil sie zugenommen haben und es nicht schaffen, die Pfunde wieder loszuwerden. Und weil es mit zunehmendem Alter immer schwieriger wird. Leider gehört die Gewichtszunahme zu den häufigsten Symptomen, die Frauen in den Wechseljahren erleben. Frauen nehmen in den Wechseljahren durchschnittlich 2 bis 2,5 kg zu, die sich meist im Bauchbereich ansammeln. Die Gewichtszunahme ist komplex und obwohl Hormone eine Rolle spielen, sind oft auch andere Faktoren beteiligt.
Die Gewichtszunahme ist einer von vielen Faktoren, die das Selbstwertgefühl in den Wechseljahren beeinträchtigen können. Umso wichtiger ist es, die Mechanismen zu verstehen und Lösungen zu finden.
Was sind die Gründe dafür?
Unser Kalorienbedarf nimmt mit zunehmendem Alter ab. Das bedeutet, dass, wenn man sich wie gewohnt ernährt, das Gewicht langsam zunehmen wird. In der Realität nimmt mit zunehmendem Alter die Muskelmasse ab. Da Muskeln Kalorien verbrennen, müssen wir zwangsläufig weniger Kalorien zu uns nehmen. Unser Stoffwechsel, d.h. die Energiemenge, die unser Körper zur Erfüllung seiner Grundfunktionen benötigt, nimmt daher ab. Aus diesem Grund müssen wir unsere Ernährung umstellen.
Hinzu kommt, dass bestimmte Wechseljahresbeschwerden wie Müdigkeit, schlechte Stimmung oder Gelenkschmerzen nicht unbedingt einen Anreiz zur Bewegung darstellen, die wiederum beim Abnehmen helfen könnte.
Betont werden sollte auch, dass ein niedriger Östrogenspiegel zu einer Umverteilung des Fettes von den Oberschenkeln zur Körpermitte führt, so dass sich Ihre Figur verändern kann, während Ihr Gewicht gleich bleibt.
Wie kann ich mein Gewicht unter Kontrolle halten?
Anstatt eine strenge Diät zu beginnen oder sich selbst auszuhungern, versuchen Sie, Ihre Ernährung zu analysieren und gegebenenfalls anzupassen. Sind die Proportionen Ihrer Mahlzeiten ausgewogen? Sie brauchen ein Viertel Proteine, ein Viertel Kohlenhydrate und die Hälfte Gemüse. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre eigenen Mahlzeiten zuzubereiten, anstatt auf verarbeitete Lebensmittel zurückzugreifen, die oft zu fett und salzig sind? Haben Sie ein Problem mit dem Naschen zwischen den Mahlzeiten? Wie ist Ihr Verhältnis zu Zucker?
Führen Sie ein einfaches Ernährungstagebuch und analysieren Sie selbst, ob Ihre Ernährung ausgewogen ist. Zögern Sie nicht, eine Ernährungsberaterin oder einen Ernährungsberater zu konsultieren. Begleitet zu werden, um die eigenen Defizite zu erkennen und gute Ratschläge zu erhalten, kann sehr vorteilhaft sein.
Auch Schlaf hat Auswirkungen auf das Gewicht. Es ist viel schwieriger, gute Entscheidungen bei der Ernährung zu treffen, wenn wir müde sind. Es mag trivial klingen, aber genügend gesunder Schlaf ist wichtig, um die Hormone auszugleichen und das Gewicht stabil zu halten.
Bewegung ist auch wichtig, um die Gewichtszunahme in der Perimenopause und Menopause zu steuern. Jede Frau muss für sich herausfinden, was für sie am besten ist. Für diejenigen, die keinen Sport treiben, ist es ratsam, mit kleinen Veränderungen zu beginnen, z. B. fünf oder zehn Minuten spazieren zu gehen. Dann kann man versuchen, die Trainingseinheiten zu verlängern, um die Herzfrequenz zu erhöhen. Jede Übung, die zum Aufbau von Muskelmasse beiträgt, ist grundsätzlich gut: Yoga, Pilates und Krafttraining können Ihnen dabei helfen. Yoga hilft Ihnen auch, auf angenehme Weise Stress abzubauen. Der weitere Muskelaufbau bietet viele Vorteile: Einerseits verbrennt Ihr Körper mehr Kalorien und andererseits geben Ihnen Muskeln eine bessere allgemeine Unterstützung
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