Was ist das Problem?
Einige Frauen klagen während des Übergangs zur Menopause über Probleme mit Schweiß oder Körpergeruch, insbesondere wenn sie unter Hitzewallungen leiden. Sie haben das Gefühl, dass ihr Schweiß einen stärkeren Geruch hat. Es scheint jedoch, dass dies eher mit einer Veränderung des Geruchssinns, der Empfindung, zusammenhängt als mit einer tatsächlichen physiologischen Veränderung. Veränderungen des Körpergeruchs können zu Unbehagen im Umgang mit anderen Menschen und sogar zu Angstzuständen führen. Es ist daher wichtig, darüber zu sprechen und nach Lösungen zu suchen.
Was sind die Gründe dafür?
Die Schweißdrüsen regulieren die Temperatur. Während der Perimenopause und der Menopause verringert sich der Abstand zwischen dem Bereich, in dem Ihnen zu warm ist, und dem Bereich, in dem Ihnen zu kalt ist. Ihr Körper reagiert darauf, indem er bei niedrigeren Temperaturen schwitzt und Sie bei höheren Temperaturen als zuvor zittern lässt. Dies erklärt, warum Sie mehr schwitzen.
Ein weiterer Faktor, der das vermehrte Schwitzen während der Menopause erklären kann, ist Stress und Angst. Darüber hinaus kann ein Abfall des Östrogenspiegels während der Menopause bei einigen Frauen dazu führen, dass sie mehr männliche Hormone, Testosteron, haben. Dies kann zu einer erhöhten Anzahl von Bakterien im Schweiß führen, die dann einen stärkeren Geruch abgeben können.
Was sind Lösungen?
Wenn Sie nachts schwitzen, können Ventilatoren, Kühlsprays oder sogar kühlende Kissen hilfreich sein. Ein Deodorant oder Antitranspirant (diese blockieren die Schweißdrüsen) mit antibakteriellen Wirkstoffen ist sehr effektiv. Zögern Sie nicht, Ihren Apotheker um Rat zu fragen.
In der Phytotherapie haben sich Nahrungsergänzungsmittel mit Salbeiextrakt als hilfreich zur Reduzierung des Schwitzens erwiesen.
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